Kulturgeschichte

Frühkeltische Macht: Vererbt durch die Mutter

Neuere archäogenetische Studien zu frühkeltischen Eliten im süddeutschen Raum deuten auf matrilineare Verbindungen zwischen Fürstenhäusern hin: Rang und Einfluss wurden offenbar über die Mutterlinie weitergegeben.

Ein überraschender Befund

Die Ergebnisse laufen dem lange vorherrschenden Bild einer rein patriarchalen keltischen Gesellschaft entgegen – und fügen sich zu einem differenzierteren Bild vorgeschichtlicher Lebenswelten.

Was das für heute bedeutet

Für das moderne Druidentum ist die Einsicht willkommen: Gesellschaften sind vielgestaltig – und unsere Vorstellungen darüber werden laufend von neuen Funden korrigiert. Demut gegenüber der Vergangenheit steht einer lernenden Gemeinschaft gut an.

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