Achtsamkeit
Das Glück ist wie ein Schmetterling – folgt man ihm, entkommt er; sitzt man still, lässt er sich auf die Schulter nieder. (Nach Anthony de Mello)
Dieser erste von drei Logenvorträgen in der Perseus Loge Zürich nähert sich der Frage, wie wir Achtsamkeit im Alltag finden – mitten zwischen Terminen, Sorgen und Ablenkungen.
Was heisst Achtsamkeit?
Achtsamkeit bedeutet: das bewusste Wahrnehmen innerer und äusserer Zustände – von Gefühlen und Gedanken, von Handlungen und Gewohnheiten, sowie der Menschen und Orte um uns.
Kleine Übungen
- Sich bewusst für ein Ritual ankleiden.
- Sich im Spiegel wohlwollend betrachten.
- Drei bis fünf tiefe, bewusste Atemzüge nehmen.
- Momente der Freude wahrnehmen, ohne sie festzuhalten.
- In unangenehmen Situationen eine neutrale Haltung einüben.
Was wir gewinnen
Eine klarere Wahrnehmung, weniger vorschnelle Urteile, mehr Empathie, mehr Ruhe – und ein intensiveres Erleben des gegenwärtigen Moments. Interessanterweise wirkt Achtsamkeit wechselseitig: je aufmerksamer wir anderen begegnen, desto mehr Aufmerksamkeit erfahren wir selbst.
Fortsetzung: Hat die Geheimhaltung einen Einfluss auf unsere Achtsamkeit?
